Lösegeld, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Lösegeld(e)s · Nominativ Plural: Lösegelder
Aussprache
WorttrennungLö-se-geld
WortzerlegunglösenGeld
eWDG, 1969

Bedeutung

Geldsumme, mit der für einen Gefangenen, besonders für einen Entführten, die Freiheit erkauft werden kann

Typische Verbindungen
computergeneriert

Entführer Entführung Entführungsfall Erpressung Fluchtauto Fluchtfahrzeug Fluchtwagen Freilassung Geisel Geiselhaft Kidnapper Kriminalgeschichte Millionenhöhe Reemtsma-Entführung Tausend-Mark-Schein Tausender Tausendmarkschein Verbleib Zahlung erpressen erpreßt freikaufen freikommen freilassen gefordert gezahlt verlangt verschwunden zahlen Übergabe

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lösegeld‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Trotz Zahlung eines Lösegeldes von 1 Million Euro ließen die brutalen Täter ihr Opfer nicht frei.
Bild, 01.10.2002
Das Lösegeld hätten beide einige Tage nach dem Mord kassiert.
Der Tagesspiegel, 04.10.1997
Der, welcher das Kind getragen hatte, verlangte geradezu ein Lösegeld, bekam es aber nicht.
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Die Silberwanze. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1917], S. 10471
Wenn wir sie einholen und ihnen ein vernünftiges Lösegeld anbieten, dann könnten wir meine Tochter wieder einlösen.
Hilsenrath, Edgar: Das Märchen vom letzten Gedanken, München: Piper 1989, S. 327
Je höher das geforderte Lösegeld war, um so schlimmer für den Gefangenen, aber auch um so ehrenvoller.
Bergengruen, Werner: Der letzte Rittmeister, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1956 [1952], S. 304
Zitationshilfe
„Lösegeld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lösegeld>, abgerufen am 19.02.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Loseblattsammlung
Loseblattbuchführung
Loseblattausgabe
lose
losdüsen
loseifern
loseisen
Lösemittel
Lösen
Losentscheid