Lüftchen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Lüftchens · Nominativ Plural: Lüftchen
Aussprache
WorttrennungLüft-chen (computergeneriert)
WortzerlegungLuft-chen
eWDG, 1969

Bedeutung

leiser Wind, schwache Luftbewegung
entsprechend der Bedeutung von Luft (1 c)
Beispiele:
draußen weht ein mildes, frisches, kühles Lüftchen
kein Lüftchen regte sich

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und der Herr schickte ein kleines Lüftchen schräg von achtern.
Die Welt, 13.08.2003
Wenn die Mischung der von außen angesaugten Luft nicht stimmt, schrumpft die Schau jedoch zum lauen Lüftchen.
Der Tagesspiegel, 18.07.2000
Nun zog immer ein frisches sächsisches Lüftchen durch die Stollen.
Loest, Erich: Völkerschlachtdenkmal, München: Dt. Taschenbuch-Verl. 1987 [1984], S. 6
Kein Lüftchen regte sich mehr; totenstill war es plötzlich geworden.
Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 73
Das war schon ein schöner Erfolg - und das lindere Lüftchen wehte mir wollüstig um die klappernden Beine.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 434
Zitationshilfe
„Lüftchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lüftchen>, abgerufen am 08.12.2019.

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