Lünette, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungLü-net-te (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Architektur bogenförmiges bis halbrundes Feld über Türen und Fenstern oder als Bekrönung eines Rechtecks
  besonders im Barock
2.
Technik mit Rollen versehene Vorrichtung an Drehbänken, Schleifmaschinen o. Ä., mit der das Durchbiegen langer Werkstücke verhindert wird
3.
früher Form des Grundrisses im Festungsbau bei Schanzen und Forts

Thesaurus

Technik
Synonymgruppe
Lünette · Setzstock
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Durch Drehen der griffigen Lünette wird der Zugfeder Energie zugeführt.
Süddeutsche Zeitung, 04.11.1997
Auch der in der Lünette gezeigte Weltenrichter selbst wartet noch mit dem Urteil.
Beenken, Hermann: Das Neunzehnte Jahrhundert in der deutschen Kunst, München: Bruckmann 1944, S. 258
Da waren die Lünetten, die Halbkreise an den Seitenwänden der Sixtina, bereits gereinigt.
Die Zeit, 26.07.1985, Nr. 31
In den Lünetten sind Eindrücke von L. della Robbias Majolika-Reliefs verarbeitet.
o. A.: Lexikon der Kunst - L. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 30322
Auroras Strahl bricht durch purpurbeschleierte Lünetten und rötet den Raum.
Die Zeit, 16.05.2011, Nr. 20
Zitationshilfe
„Lünette“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lünette>, abgerufen am 15.11.2019.

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