Labial, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Labials · Nominativ Plural: Labiale
Aussprache 
Worttrennung La-bi-al
Herkunft Latein
eWDG, 1969

Bedeutung

Sprachwissenschaft Lippenlaut
Beispiel:
›b‹ und ›p‹ sind Labiale
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

labial · Labial
labial Adj. ‘mit den Lippen gebildet, die Lippen betreffend’, aus nlat. labialis Adj. und Subst., einer gelehrten Bildung (Anfang 17. Jh.) zu lat. labium ‘Lippe’; ohne lat. Endung seit etwa 1800 bezeugt. Vgl. gleichbed. frz. labial (17. Jh.) und vereinzelt mlat. labialis im Sinne von ‘mündlich’. Labial m. ‘Lippenlaut’, im 19. Jh. (anfangs auch in den Zusammensetzungen Labialbuchstabe, -laut) für älteres Labialis (Plur. Labiales) bzw. dessen Verdeutschungen Lefzenbuchstab (Anfang 17. Jh.), Lippenbuchstabe und Lippenlaut (18. Jh.).

Verwendungsbeispiel für ›Labial‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Zungen werden in der Regel durch Labiale gedeckt und abgemildert.
Haase, Hans: Gronau. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 41980
Zitationshilfe
„Labial“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Labial>, abgerufen am 06.12.2020.

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