Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Labium

Worttrennung La-bi-um
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Anatomie lippenförmiger Rand
2.
bei der Labialpfeife und der (Block-)‍Flöte   Teil, der die Öffnung, an der die Luft austritt, nach oben und unten begrenzt und damit die Qualität des Tones bestimmt
3.
Zoologie Unterlippe bei den Mundwerkzeugen von Insekten

Typische Verbindungen zu ›Labium‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Labium‹.

Verwendungsbeispiele für ›Labium‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es besteht aus drei segmentalen Neuromeren, welche die Mandibeln, Maxillen und das Labium innervieren, ebenso die Nackenmuskulatur. [Roth, G. u. Wullimann, Mario F.: Evolution der Nervensysteme und der Sinnesorgane. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 11]
Auf dem posieren der Pastor und das Chormädchen für ihr gemeinsames Prosa‑ und Lyrik‑Programm "Labia mea" (Meine Lippen). [Bild, 26.09.2003]
Zitationshilfe
„Labium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Labium>.

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