Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lachkrampf, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Lachkrampf(e)s · Nominativ Plural: Lachkrämpfe
Aussprache 
Worttrennung Lach-krampf
Wortzerlegung lachen Krampf
eWDG

Bedeutung

Medizin unbegründetes, unstillbares Lachen, das bei Ermüdung oder bestimmten Krankheiten wie ein Anfall auftreten kann
Beispiele:
ein unwiderstehlicher Lachkrampf
[sie wurde] dermaßen von einem Lachkrampf erschüttert, daß sie ohnmächtig hintenübersank [ KlabundBracke12]

Thesaurus

Synonymgruppe
Lachanfall · Lachflash · Lachkick · Lachkrampf
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Lachkrampf‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lachkrampf‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lachkrampf‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das kam uns lächerlich vor, wir wanden uns in Lachkrämpfen. [Kempowski, Walter: Tadellöser & Wolff, München: Hanser 1971 [1971], S. 425]
Der als Kult zelebrierte Sketch ist inzwischen doch eher ein Lachkrampf. [Die Zeit, 01.01.2001, Nr. 01]
Die Steigerung in hysterische Lachkrämpfe ließ sich hier genauso beobachten wie der Abfall in müdes Schmunzeln. [Süddeutsche Zeitung, 24.04.2003]
Sie gestatten, daß ich einen leichten Lachkrampf kriege, wenn mit solchen Zahlen hantiert wird. [Der Spiegel, 01.02.1993]
Der 42‑Jährige verlor zwar, sorgte aber für heftige Lachkrämpfe im Saal. [Die Zeit, 24.03.2013 (online)]
Zitationshilfe
„Lachkrampf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lachkrampf>.

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