Lackaffe, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLack-af-fe
WortzerlegungLackAffe
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend geschniegelter, geckenhafter Mann
Beispiele:
ein eitler, aufgeblasener Lackaffe
so ein Lackaffe!

Thesaurus

Synonymgruppe
Dandy · ↗Geck · ↗Piefke · ↗Schönling · ↗Snob  ●  ↗Adonis  ironisch · ↗Beau  ironisch · ↗Stutzer  veraltet · ↗Fant  geh., veraltet · ↗Fatzke  ugs. · ↗Gent  geh., ironisch · Lackaffe  ugs. · ↗Pomadenhengst  ugs., veraltet · Schicki  ugs. · ↗Schickimicki  ugs., ironisch · ↗Schmock  geh., selten, veraltend · ↗Schnösel  ugs. · ↗Stenz  ugs. · eitler Pfau  ugs. · feiner Pinkel  ugs. · lackierter Affe  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie haben sich redlich bemüht, den neuen Lackaffen als Vorhut der Legionen feminisierter Männer willkommen zu heißen.
Die Zeit, 21.09.1998, Nr. 38
Carlo, man muss das so sagen, ist ein Schnösel mit starker Tendenz zum Lackaffen.
Süddeutsche Zeitung, 22.11.2002
Frisiercremenutzer mußten deutlich vom »Pomadenheini«, dem aufgebrezelten, provinziellen Lackaffen, abgegrenzt werden.
Hars, Wolfgang: Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche, München: Piper 2001 [1999], S. 400
Weil der bei der nächsten Gelegenheit vom gehörnten Ehemann gehörig verprügelt wird, verlässt Britta empört das Haus und zieht zum Lackaffen.
Der Tagesspiegel, 23.04.2003
Leverkusen-Manager Reiner Calmund beschimpfte ihn deshalb als "Lackaffen" und "fußballerischen Analphabeten".
Bild, 17.08.2002
Zitationshilfe
„Lackaffe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lackaffe>, abgerufen am 15.12.2019.

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