Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ladegerät, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Ladegerät(e)s · Nominativ Plural: Ladegeräte
Aussprache  [ˈlaːdəgəˌʀɛːt]
Worttrennung La-de-ge-rät
Wortzerlegung laden1 Gerät
Wortbildung  mit ›Ladegerät‹ als Letztglied: Akkuladegerät · Batterieladegerät
ZDL-Vollartikel

Bedeutungen

1.
aus Netzteil und Laderegler bestehendes Gerät, mit dem tragbare Akkumulatoren aus dem Stromnetz (oder aus einer eigenen Stromquelle) aufgeladen werden können
Synonym zu Lader (4 ●)
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein universelles, einheitliches, drahtloses Ladegerät; ein eingebautes, integriertes, externes Ladegerät
mit Genitivattribut: das Ladegerät des Handys
in Koordination: Ladegerät und Akku, Batterien
in Präpositionalgruppe/-objekt: etw. mit einem Ladegerät aufladen; etw. ans Ladegerät hängen
hat Präpositionalgruppe/-objekt: ein Ladegerät für Handys, Mobiltelefone
Beispiele:
Grundsätzlich lädt man Akkus stets nur mit dem originalen Ladegerät bei Zimmertemperatur. [Allgemeine Zeitung, 17.03.2021]
Helfen kann dann das Aufladen der [Auto-]Batterie mit einem externen Ladegerät oder die Starthilfe‑Verbindung mit einem Ladekabel zu einem anderen Fahrzeug. [Süddeutsche Zeitung, 13.02.2021]
Uhren, die eigentlich kleine Computer sind, können viel: Schritte zählen, den Puls messen, den Schlaf überwachen und vieles mehr. Aber sie haben einen gravierenden Nachteil: Sie müssen ziemlich oft ans Ladegerät. [Süddeutsche Zeitung, 19.08.2020]
Bei den Ladegeräten, die per Muskelkraft über den Fahrraddynamo Strom liefern, ist der Laderegler M172 von Kemo eine günstige Möglichkeit. [Der fest verbaute Akku, 30.03.2013, aufgerufen am 31.08.2020]
Ist die Maus erschöpft, lädt sie das in die Mausgarage integrierte Ladegerät in 14 Stunden wieder auf. [C’t, 1990, Nr. 4]
2.
Gerät zum Beladen von Transportmitteln oder zum Transport von Ladungen über kurze Distanzen
Beispiele:
Erstmals wurden auch 15 Ladegeräte eingesetzt, um die Schneemassen aus Gefahrenstellen abzutransportieren. [Berliner Zeitung, 02.12.1980]
Am nächsten Morgen 5 Uhr, als es noch stockdunkel war, kippten sie die Säule in den Graben, den sie zuvor noch mit Stroh ausgepolstert hatten. Mit dem Ladegerät T 154, das dort stationiert war, wurde der Graben wieder zugeschoben, die Erde mit den Rädern verdichtet und eingeebnet. [Leipziger Volkszeitung, 07.06.2001]
So können die Abfälle mit dem Auflader für Rübenblatt (einem Anbaugerät zum RS 09) aufgenommen und mit dem Ladegerät T 170 oder ähnlichen Geräten zur Kompostierung auf‑ und umgesetzt werden. [[o. A.]: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland. Berlin: Dt. Landwirtschaftsverlag 1962, S. 129]
Die Weiterentwicklung des Laders T 170 zum T 172 zeichnet sich dadurch aus, daß die Motorleistung von 10 PS auf 15 PS erhöht wurde. Die Leistung des Ladegerätes entspricht derjenigen von etwa 14 bis 16 Arbeitskräften. [[o. A.]: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland. Berlin: Dt. Landwirtschaftsverlag 1962, S. 78]
Erstmalig wurde die Förderung von Kohle durch Panzerförderer und Kohlenhobel eingeführt und die besonders schweren Gesteinsarbeiten durch den Einbau von elektrischen Bohr‑ und Ladegeräten erleichtert. [Berliner Zeitung, 29.06.1951]

letzte Änderung:

Thesaurus

Technik
Synonymgruppe
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Ladegerät‹ (berechnet)

benötigen einheitlich extern integriert mitgeliefert passend universell vergessen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ladegerät‹.

Zitationshilfe
„Ladegerät“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ladeger%C3%A4t>.

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