Ladestock, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung La-de-stock
Wortzerlegung laden1Stock1
eWDG, 1969

Bedeutung

historisch, Militär Stock, mit dem das Geschoss in den Lauf einer Feuerwaffe geschoben wurde

Typische Verbindungen zu ›Ladestock‹

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Verwendungsbeispiele für ›Ladestock‹

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Hier und dort klapperte noch ein Ladestock, hier und dort knallte noch ein Schuß, verspätet und einsam.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 5
Die Ladys saßen in einem hochrädrigen Wagen, vor den zwei Pferde gespannt waren, und steif wie ein Ladestock saß auf dem Bock der Kutscher.
Die Zeit, 04.09.1964, Nr. 36
Er hat chronische Achillessehnen-Schmerzen, haßt trotz seiner Größe Kopfbälle, bewegt sich oft wie ein "Ladestock".
Bild, 11.12.1997
Sein Vorgänger und Freund wirkte immer steif und hatte, wie die spottlustigen Argentinier behaupteten, vor jedem öffentlichen Auftritt einen Ladestock verschluckt.
Die Zeit, 17.04.1981, Nr. 17
Es handele sich keineswegs um Vorderlader mit Ladestock, Feuerstein, Pulver und Blei, vielmehr um moderne 8-mm-Präzisionsgewehre.
Süddeutsche Zeitung, 29.07.2003
Zitationshilfe
„Ladestock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ladestock>, abgerufen am 06.06.2020.

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