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Ladestock, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung La-de-stock
Wortzerlegung laden1 Stock1
eWDG

Bedeutung

historisch, Militär Stock, mit dem das Geschoss in den Lauf einer Feuerwaffe geschoben wurde

Typische Verbindungen zu ›Ladestock‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ladestock‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ladestock‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hier und dort klapperte noch ein Ladestock, hier und dort knallte noch ein Schuß, verspätet und einsam. [Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 5]
Die Ladys saßen in einem hochrädrigen Wagen, vor den zwei Pferde gespannt waren, und steif wie ein Ladestock saß auf dem Bock der Kutscher. [Die Zeit, 04.09.1964, Nr. 36]
Er hat chronische Achillessehnen‑Schmerzen, haßt trotz seiner Größe Kopfbälle, bewegt sich oft wie ein "Ladestock". [Bild, 11.12.1997]
Sein Vorgänger und Freund wirkte immer steif und hatte, wie die spottlustigen Argentinier behaupteten, vor jedem öffentlichen Auftritt einen Ladestock verschluckt. [Die Zeit, 17.04.1981, Nr. 17]
Es handele sich keineswegs um Vorderlader mit Ladestock, Feuerstein, Pulver und Blei, vielmehr um moderne 8‑mm‑Präzisionsgewehre. [Süddeutsche Zeitung, 29.07.2003]
Zitationshilfe
„Ladestock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ladestock>.

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