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Laientum, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Laientum(e)s · wird nur im Singular verwendet
Worttrennung Lai-en-tum
Wortzerlegung Laie -tum
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Laiesein
2.
selten Gesamtheit der Laien

Verwendungsbeispiele für ›Laientum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das führte zu einer starken Stellung des Laientums (Notabeln) innerhalb dieser Kirche. [Spuler, B.: Syrien. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 33067]
Betont wird zunächst der Unterschied, dann aber auch die Unterordnung des Laientums unter den Klerus. [o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 8822]
Im Zusammenhang damit stehen das Erwachen eines selbstverantwortlichen Laientums, die Entwicklung der Städte und die Bildung von Nationalstaaten. [o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 28239]
In den Tertiariergesellschaften wird der Abstand zwischen Mönchstum und Laientum verwischt. [Taubes, Jacob: Abendländische Eschatologie, München: Matthes und Seitz, 1991 [1947], S. 98]
Maier machte allerdings schon 1972 im katholischen Laientum eine "Umkehr der Antriebsrichtung" aus. [Die Welt, 31.05.2000]
Zitationshilfe
„Laientum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Laientum>.

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