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Lakritzensaft, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Lakritzensaft(e)s · Nominativ Plural: Lakritzensäfte · wird selten im Plural verwendet
Aussprache 
Worttrennung La-krit-zen-saft · Lak-rit-zen-saft
Wortzerlegung Lakritze Saft
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Lakritze · Lakritzensaft · Lakritz(en)stange
Lakritze f. ‘schwarze Masse aus eingedicktem Süßholzsaft’, mhd. lakerize, lekerize ‘Süßholz, Lakritze’ (14. Jh.), Entlehnung aus mlat. liquiricia, liquiritia, laquiricia, das (mit volksetymologischer Anlehnung an lat. liquidus ‘flüssig’?) auf griech.-lat. glycyrrhiza (γλυκύρριζα) ‘Süßwurzel, Süßholz’ beruht, einer Zusammensetzung aus griech. glykýs (γλυκύς) ‘süß’ und rhíza (ῥίζα) ‘Wurzel’. Lakritze bezeichnet bis in neuere Zeit die Süßholzstaude, lange Zeit vor allem den aus der Wurzel gewonnenen und in Apotheken gehandelten Süßholzsaft, in der Gegenwart die in die Form kleiner Stangen oder Pastillen gepreßte schwarze Masse des eingedickten Safts. – Lakritzensaft m. ‘Süßholzsaft’ (19. Jh.). Lakritz(en)stange f. (20. Jh.).
Zitationshilfe
„Lakritzensaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lakritzensaft>.

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