Landadel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Land-adel
Wortzerlegung LandAdel
eWDG, 1969

Bedeutung

historisch auf dem Lande, auf seinem Grundbesitz lebender Adel

Typische Verbindungen zu ›Landadel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Landadel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Landadel‹

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Für den Sohn niederen Landadels war es bis zum Hof ein weiter Weg.
Der Tagesspiegel, 06.06.1999
Sie fanden gegen harte Münze Aufnahme in Burgen und festen Häusern des Landadels.
Die Zeit, 05.12.1997, Nr. 50
Statt dessen setzte sich die einfache Volkskultur des Landadels und der Massen durch.
Majumdar, A. K.: Indien im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2374
Aber zu ihnen werden offenbar vor allem auch die landsässigen Vollsippen gezählt, der »Landadel« also, wenn man den Ausdruck verwenden will.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 23
In Mittelitalien setzte der Landadel häufig Priester, die eine kleine Pfründe hatten, zur Verwaltung seiner Güter ein.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 1955
Zitationshilfe
„Landadel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Landadel>, abgerufen am 30.05.2020.

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