Landesherr, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Lan-des-herr
Wortzerlegung LandHerr
Wortbildung  mit ›Landesherr‹ als Erstglied: ↗landesherrlich
eWDG, 1969

Bedeutung

historisch regierender Monarch eines Landes
Beispiel:
die Bestimmung des Religionsfriedens, daß der Landesherr über die Religion seiner Untertanen entscheide [TralowKepler42]

Typische Verbindungen zu ›Landesherr‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Landesherr‹.

Verwendungsbeispiele für ›Landesherr‹

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Ihn, der verbannt war, ruft der neue Landesherr sofort zurück.
Die Welt, 02.08.2004
Die Landesherren hofften, auf diese Weise besser vor württembergischen Übergriffen geschützt zu sein.
Süddeutsche Zeitung, 25.04.2002
Zeitweise war der Gebrauch des Y. nur dem Landesherrn vorbehalten.
o. A.: Lexikon der Kunst - Y. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 38990
In Berg bringt der Adel ihr gleiches Wohlwollen entgegen wie der Landesherr.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 930
Die Klöster gingen nun an die Landesherren über und wurden sequestriert.
Jauernig, R.: Thüringen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8625
Zitationshilfe
„Landesherr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Landesherr>, abgerufen am 30.05.2020.

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