Landeskind, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungLan-des-kind (computergeneriert)
WortzerlegungLandKind
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltet jeder einzelne aus der Bevölkerung eines Landes, das von einem Monarchen regiert wird, Untertan
Beispiel:
Er verschacherte an England und Holland viele Tausende von Landeskindern um schweres Geld [MehringLessing-Legende250]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Landesvater Verkauf Versorgung ausbilden bayerisch eigen studieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Landeskind‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er lässt eben seine ehemaligen Landeskinder nicht im Regen stehen.
Bild, 16.12.2002
Er darf sich bestätigt fühlen, denn die Landeskinder spielen freudig mit.
Die Zeit, 16.09.1988, Nr. 38
Allzuviel wäre, glaube ich, von dir nicht übrig geblieben und die Queen hätte dann Veranlassung gehabt, den Tod eines ihrer sympathischsten Landeskinder zu beklagen.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 28838
Ich vereinige Ihre Hände mit besonderem Vergnügen, denn Sie sind nicht nur meine Landeskinder, sondern auch meine erklärten Lieblinge.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Der Fürst als Landesvater ist Gott direkt, aber auch allein verantwortlich für das Wohl seiner Landeskinder.
Flemming, W.: Barock. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 24634
Zitationshilfe
„Landeskind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Landeskind>, abgerufen am 22.05.2019.

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