Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Landeskultur, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Lan-des-kul-tur
Wortzerlegung Land Kultur
eWDG

Bedeutung

alle Maßnahmen, die der besseren Nutzung des Bodens und seiner Verteilung sowie der Neulandgewinnung dienen
Beispiel:
Die planende Landeskultur umfaßt deshalb alle landschaftsnutzenden und ‑verändernden Volkswirtschaftszweige [ Natur u. Heimat1961]

Typische Verbindungen zu ›Landeskultur‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Landeskultur‹.

Verwendungsbeispiele für ›Landeskultur‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nicht zu einer höheren Kultur werden die herangeschleppten Leute emporgehoben, sondern sie drücken, wenn auch ungewollt, die Landeskultur herunter. [Leimpeters, Joh.: Ein- und Auswanderung. In: Die Neue Gesellschaft, 18.09.1907, S. 359]
Im Rahmen der »sozialistischen Landeskultur« ist jeder Bürger aufgerufen, sich für den Schutz und die Pflege der Natur einzusetzen. [Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - L. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 3917]
Damit wollen sie einen für „die Landeskultur tragbaren Bestand“ von gesundem und möglichst starkem Wild erhalten. [Die Zeit, 18.02.1985, Nr. 07]
Das geplante Vorhaben wirke sich positiv für die Landwirtschaft und damit auch auf die Landeskultur aus, stellt die Regierung in ihrer Beurteilung fest. [Süddeutsche Zeitung, 27.09.1995]
Sie dienen hauptsächlich der Landeskultur, der Siedlung und der Verbesserung der Agrarkultur. [Die Zeit, 14.08.1959, Nr. 33]
Zitationshilfe
„Landeskultur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Landeskultur>.

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