Landesschule, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Landesschule · Nominativ Plural: Landesschulen
Worttrennung Lan-des-schu-le
Wortzerlegung LandSchule
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

in Trägerschaft eines (Bundes-)‍Landes befindliche oder für ein (Bundes-)‍Land zuständige Schule, meist mit besonderer Zugangsvoraussetzung oder speziellem Unterrichtsangebot
Kollokationen:
hat Präpositionalgruppe/-objekt: eine Landesschule für Körperbehinderte, Gehörlose, Blinde
als Genitivattribut: Schüler, Klasse einer Landesschule
mit Adjektivattribut: eine bayerische Landesschule; eine evangelische Landesschule
Beispiele:
Das Foto zeigt die Landesschule Pforta, ein traditionsreiches Internatsgymnasium in Sachsen‑Anhalt. [Süddeutsche Zeitung, 18.05.2017]
Die Landesschule für Brand‑ und Katastrophenschutz von Mecklenburg‑Vorpommern hat hier [in Malchow] ihren Sitz. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.08.2006]
Durch Beschluß des Parteivorstandes der SED vom 14.5.1946 wurden neben den von der KPD übernommenen Landesschulen Kreisparteischulen und die Parteihochschule »Karl Marx« eingerichtet. [Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch. Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 4808]
Als Untertertianer trat ich in die unterste Klasse der königlichen Landesschule, die man sprachwidrig Schulpforta nennt. [Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von: Erinnerungen 1848–1914. Leipzig: Koehler, 1928, S. 73336]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Landesschule‹

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Zitationshilfe
„Landesschule“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Landesschule>, abgerufen am 12.06.2021.

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