Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Landfrieden, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Nebenform Landfriede
Worttrennung Land-frie-den ● Land-frie-de
Wortzerlegung Land Frieden
Wortbildung  mit ›Landfrieden‹ als Erstglied: Landfriedensbruch
eWDG

Bedeutung

historisch vom Landesherren erlassenes Verbot der Fehde
Beispiel:
Straßen, auf denen Landfrieden geboten war

Thesaurus

Geschichte, Jura
Synonymgruppe
Landfriede · Landfrieden  ●  Constitutio pacis  lat. · Pax instituta  lat. · Pax jurata  lat.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Landfrieden‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Landfrieden‹ und ›Landfriede‹.

Verwendungsbeispiele für ›Landfrieden‹, ›Landfriede‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Deutschen Reich gelang das 1495, also fünfhundert Jahre später, im so genannten Ewigen Landfrieden. [Die Zeit, 22.12.1999, Nr. 52]
Zur Durchsetzung des Ewigen Landfriedens hätte es institutionelle Organe gebraucht. [Süddeutsche Zeitung, 04.11.1995]
Politiker sind dafür zuständig, die Sicherheit ihrer Bürger und den Landfrieden zu schützen. [Die Welt, 06.02.2006]
Weiter untergruben sie die Autorität des Reiches durch Bruch des Landfriedens. [Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 6884]
Bevor man an Demokratie denken kann, muss der Landfrieden gesichert sein. [Die Welt, 14.04.2004]
Zitationshilfe
„Landfrieden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Landfrieden>.

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