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Landgraf, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Land-graf
Wortzerlegung Land Graf1
eWDG

Bedeutung

historisch Adelstitel   deutscher Reichsfürst im Mittelalter, der im Rang zwischen Graf und Herzog stand
Beispiel:
der Landgraf von Hessen, Thüringen

Typische Verbindungen zu ›Landgraf‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Landgraf‹.

Verwendungsbeispiele für ›Landgraf‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein Vater, der Landgraf, wünschte es, daß er herkäme und bis zu seinem Tode hier bliebe. [Die Zeit, 14.08.1981, Nr. 34]
Zunächst gelang es dem Landgrafen, die Erneuerung des Schwäbischen Bundes, der Stütze habsburgischer Politik, zu hintertreiben. [Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7253]
Sonst wüsste er um die jahrhundertealte Bindung der Landgrafen an Darmstadt. [Die Welt, 04.08.2003]
Er habe nach seinem Gewissen gehandelt und könne es vor Gott und dem Landgrafen verantworten, andere Herren habe er nicht. [Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 391]
Erst der Anschluß an Frankreich 1799 sichert dem Landgrafen eine Entschädigung. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 257]
Zitationshilfe
„Landgraf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Landgraf>.

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