Landgraf, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Land-graf
Wortzerlegung LandGraf1
eWDG, 1969

Bedeutung

historisch Adelstitel   deutscher Reichsfürst im Mittelalter, der im Rang zwischen Graf und Herzog stand
Beispiel:
der Landgraf von Hessen, Thüringen

Typische Verbindungen zu ›Landgraf‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Landgraf‹.

Verwendungsbeispiele für ›Landgraf‹

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Sonst wüsste er um die jahrhundertealte Bindung der Landgrafen an Darmstadt.
Die Welt, 04.08.2003
Zunächst gelang es dem Landgrafen, die Erneuerung des Schwäbischen Bundes, der Stütze habsburgischer Politik, zu hintertreiben.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7253
Er habe nach seinem Gewissen gehandelt und könne es vor Gott und dem Landgrafen verantworten, andere Herren habe er nicht.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 391
Erst der Anschluß an Frankreich 1799 sichert dem Landgrafen eine Entschädigung.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 257
Als Gegenstück zu meinem Vormund Landgraf Fürstenberg besaß meine Cousine ihren Paten, General Graf Huyn.
Suttner, Bertha von: Autobiographie. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 7830
Zitationshilfe
„Landgraf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Landgraf>, abgerufen am 28.05.2020.

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