Landkind, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungLand-kind (computergeneriert)
WortzerlegungLandKind
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Kind, das auf dem Land aufwächst
2.
jmd., der auf dem Land aufgewachsen u. vom Leben in ländlicher Umgebung stark geprägt ist

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es sind Weine von heiterer Art mit dem Temperament eines sommersprossigen Landkindes.
Die Welt, 03.12.1999
Nur der gesunde Argwohn des Landkindes hat ihn davor bewahrt, zu unterschreiben.
Süddeutsche Zeitung, 24.12.1998
Der Aufenthalt in kühlen, lichtarmen Räumen bekam dem Landkind nicht gut.
Die Zeit, 08.05.1981, Nr. 20
Bei Buchstaben mit R darf man sich nicht auf den Boden setzen, so wurde uns Landkindern früher eingeschärft.
Der Tagesspiegel, 03.09.2001
Landkinder hatten im Durchschnitt einen wesentlich geringeren Wortschatz als gleichaltrige Stadtkinder.
Lienert, Gustav A.: Testaufbau und Testanalyse, Weinheim: Beltz 1961, S. 166
Zitationshilfe
„Landkind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Landkind>, abgerufen am 22.04.2019.

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