Landproletariat, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung Land-pro-le-ta-ri-at
Wortzerlegung LandProletariat

Verwendungsbeispiele für ›Landproletariat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Gruppe hatte, wie die Statistik nachweist, von den Maßnahmen der Regierung zunächst sehr viel stärker profitiert als die Arbeiter und das Landproletariat.
Die Zeit, 21.09.1973, Nr. 39
Die Bevölkerung, seit Jahrhunderten an gestrenge Herren gewöhnt, ist noch so dienstbeflissen und ehrerbietig wie einst das pommersche Landproletariat.
Die Zeit, 03.10.1969, Nr. 40
Dieses Landproletariat war wiederum das Produkt umfangreicher "Flurbereinigungen" in den vorausgegangenen Jahrzehnten.
o. A.: WOHLFAHRTSSTAAT UND WELTGEWISSEN. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1987]
Zwei Drittel der Bevölkerung war unmittelbar von der Landwirtschaft abhängig und bildete - vor allem im Westen - ein großes Landproletariat, das sehr unsicheren Lebensbedingungen unterworfen war.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 6077
Dagegen ging es der CNT-FAI als der organisierten Avantgarde des spanischen Stadt- und Landproletariats darum, reinen Tisch zu machen.
Enzensberger, Hans Magnus: Der kurze Sommer der Anarchie, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972, S. 203
Zitationshilfe
„Landproletariat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Landproletariat>, abgerufen am 05.06.2020.

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