Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Langzeile, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Lang-zei-le
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Verslehre (besonders in der alt- und mittelhochdeutschen Dichtung übliche) aus zwei kürzeren Versen bestehende lange Verszeile

Verwendungsbeispiele für ›Langzeile‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mal ist der Rhythmus ihrer ausgreifenden Langzeilen forciert, mal bricht er plötzlich ab. [Der Tagesspiegel, 23.02.2002]
In hymnischen Langzeilen, leicht über zwanzig Wörter, schreibt er von den Schlachterfahrungen. [Süddeutsche Zeitung, 27.04.2004]
Für beides, das Nebeneinander und die Verbalisierung, ist die Langzeile geeignet. [Die Zeit, 25.11.1954, Nr. 47]
Die Melancholie der Ohnmacht lyrischen Sprechens angesichts der Geschichte bestimmt den Rhythmus der Langzeilen. [Süddeutsche Zeitung, 24.06.2000]
Der Dichter solcher Langzeilen kann nichts anderes sein als ein inniger Parteigänger seiner aufrechten Recken und ihres beklagenswerten Schicksals. [Der Tagesspiegel, 12.04.2000]
Zitationshilfe
„Langzeile“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Langzeile>.

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