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Lanolin, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Lanolins · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung La-no-lin (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Lanolin‹ als Erstglied: Lanolinseife
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

Emulsion aus Wollfett, Paraffinöl und Wasser, das als Grundlage für die Herstellung von Salben dient
Beispiel:
eine Creme mit Zusätzen von Lanolin

Thesaurus

Chemie
Synonymgruppe
Wollfett  ●  Adeps lanae  lat. · Lanolinum  lat. · Lanolin  fachspr., Hauptform · Wollwachs  ugs., Hauptform
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Lanolin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch darf die Wolle nicht mit dem Lanolin, Fettschweiß, überladen sein. [Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 445]
Man nehme nicht das erste, beste, billige Schmiermittel, sondern ein einwandfreies Fett, am besten Vaseline oder Lanolin. [Die Landfrau, 01.08.1925]
Die Schafe produzieren bei Ihnen besonders viel Lanolin, wodurch die Wolle Wasser abweist und wie gemacht ist für die Herstellung von Fischermode. [Die Zeit, 10.09.2013, Nr. 37]
Mit Lanolin und Paraffinsalbe gibt es das Boroglyzerinlanolin, ein Kosmetikum. [o. A.: B. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 1110]
Bevor die Sachen vollständig trocken sind, ist mit Lanolin gut einzufetten. S. [o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 184]
Zitationshilfe
„Lanolin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lanolin>.

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