Lanolin, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Lanolins · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung La-no-lin (computergeneriert)
Herkunft Latein
Wortbildung  mit ›Lanolin‹ als Erstglied: ↗Lanolinseife
eWDG, 1969

Bedeutung

Emulsion aus Wollfett, Paraffinöl und Wasser, das als Grundlage für die Herstellung von Salben dient
Beispiel:
eine Creme mit Zusätzen von Lanolin

Verwendungsbeispiele für ›Lanolin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch darf die Wolle nicht mit dem Lanolin, Fettschweiß, überladen sein.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 445
Man nehme nicht das erste, beste, billige Schmiermittel, sondern ein einwandfreies Fett, am besten Vaseline oder Lanolin.
Die Landfrau, 01.08.1925
Die Schafe produzieren bei Ihnen besonders viel Lanolin, wodurch die Wolle Wasser abweist und wie gemacht ist für die Herstellung von Fischermode.
Die Zeit, 10.09.2013, Nr. 37
Mit Lanolin und Paraffinsalbe gibt es das Boroglyzerinlanolin, ein Kosmetikum.
o. A.: B. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 1110
Bevor die Sachen vollständig trocken sind, ist mit Lanolin gut einzufetten. S.
o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 184
Zitationshilfe
„Lanolin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lanolin>, abgerufen am 06.06.2020.

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