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Lasterhöhle, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lasterhöhle · Nominativ Plural: Lasterhöhlen
Aussprache 
Worttrennung Las-ter-höh-le
Wortzerlegung Laster1 Höhle
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend Ort, an dem sich ausschweifende Menschen zusammenfinden und ihrem Laster frönen
Beispiel:
Es war mir … klargeworden, daß ich diese Lasterhöhle vollständig ausgeraubt oder überhaupt nicht mehr lebend verlassen hätte [ G. Hauptm.3,482]

Thesaurus

Synonymgruppe
Liebesnest  ●  Lasterhöhle  abwertend
Synonymgruppe
Brutstätte des Lasters · Hort des Lasters · Lasterhöhle · Sündenpfuhl
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Lasterhöhle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So sah ich rechts und links nur schmutzige Spelunken und Lasterhöhlen. [Kubin, Alfred: Die andere Seite, München: Spangenberg 1990 [1909], S. 118]
Flugs wurden die „Lasterhöhlen“ verstaatlicht, mit der Absicht, sie 1965 zu schließen. [Die Zeit, 13.11.1964, Nr. 46]
Da haust er jetzt, ein Dorian Gray hinter dicken Vorhängen, in einer psychedelischen Lasterhöhle. [Die Zeit, 23.07.1993, Nr. 30]
Weil die Beweise fehlen, macht sich der aufrechte Jurist selbst auf den Weg in die Lasterhöhle, unterstützt von Photographen, die das Geschehen dokumentieren sollen. [Süddeutsche Zeitung, 24.05.1994]
Lin ließ in den Lasterhöhlen über 42000 Opiumpfeifen beschlagnahmen und drohte allen Händlern mit der Todesstrafe. [Der Spiegel, 19.06.1989]
Zitationshilfe
„Lasterhöhle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lasterh%C3%B6hle>.

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