Lateiner, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Lateiners · Nominativ Plural: Lateiner
Aussprache 
Worttrennung La-tei-ner
eWDG, 1969

Bedeutung

jmd., der die lateinische Sprache lernt oder beherrscht
Beispiele:
er ist ein guter Lateiner
zumal er ein ausgezeichneter Turner und schlechter Lateiner sei [KlempererLTI31]

Typische Verbindungen zu ›Lateiner‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lateiner‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lateiner‹

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Mit der Zeit wuchs er zu einem ausgebufften alten Lateiner heran, vor dessen Kenntnissen sich selbst die Lehrer in acht nehmen mussten.
Süddeutsche Zeitung, 02.06.2001
Die alten Lateiner hatten schon Recht, nichts ist so vergänglich wie der Glanz dieser Welt.
Der Tagesspiegel, 08.02.2000
Auf Kreta war die griechische Kirche nominell mit den Lateinern uniert 15.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 21197
Dadurch wurde das Gefühl der Zusammengehörigkeit zwischen den mit Rom Unierten Kirchen und den Lateinern gestärkt.
Wysner, G. M.: Orient. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 14216
Wenn sich ihr Nationalismus in dem der italienischen Stadtstaaten wiedererkennt, reagiert er gern brüsk auf den Hegemonialanspruch der Lateiner.
Garin, Eugenio: Die Kultur der Renaissance. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 4835
Zitationshilfe
„Lateiner“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lateiner>, abgerufen am 30.05.2020.

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