Latifundienwirtschaft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungLa-ti-fun-di-en-wirt-schaft
WortzerlegungLatifundiumWirtschaft
eWDG, 1969

Bedeutung

historisch
Beispiel:
Mit dem Verfall des allgemeinen Wohlstands rentierte diese auf Sklavenarbeit gegründete Latifundienwirtschaft nicht mehr [MehringDt. Geschichte8]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch die klösterliche Latifundienwirtschaft trug zur Auflösung des Sozialgefüges bei.
Rubin, Berthold: Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 6947
Die Latifundienwirtschaft hat niemals so wenig Fortschritte gemacht als gerade jetzt.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 01.03.1912
Die Folge hiervon ist, denken wir nur an die römische Latifundienwirtschaft, die enorme betriebliche Unwirtschaftlichkeit.
Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 1950, Nr. 6, Bd. 20
Nichts anderes bedeutet in Spanien das Wort Liberalismus als die Zerschlagung des alten Gemeindelandes, seinen »freien« Verkauf, das Bauernlegen und die Konstitution der Latifundienwirtschaft.
Enzensberger, Hans Magnus: Der kurze Sommer der Anarchie, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972, S. 22
Zitationshilfe
„Latifundienwirtschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Latifundienwirtschaft>, abgerufen am 20.11.2019.

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