Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Latinisierung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung La-ti-ni-sie-rung
Wortzerlegung latinisieren -ung

Verwendungsbeispiele für ›Latinisierung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie äußert sich in dem Schwanken zwischen lateinischer und italienischer Sprache, aber auch in einer weitgehenden Latinisierung des Italienischen. [Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 347]
Die jetzt gebräuchlichen Namen der arabisch jüdischen Philosophen sind schlechte Latinisierungen des Mittelalters. [Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie. In: Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 2428]
Diese Latinisierung der Stadt stößt allerdings auf wenig Begeisterung bei den weißen Amerikanern. [Süddeutsche Zeitung, 28.08.2000]
Dies allerdings wäre streng genommen gar keine Globalisierung, sondern eher jene "Latinisierung der Welt", von der Jacques Derrida so pessimistisch gesprochen hat. [Die Zeit, 12.06.2012, Nr. 12]
Inzwischen gilt er als Symbolfigur für die allmähliche Latinisierung der USA. [Die Zeit, 27.11.2000, Nr. 48]
Zitationshilfe
„Latinisierung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Latinisierung>.

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