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Latinismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Latinismus · Nominativ Plural: Latinismen
Aussprache 
Worttrennung La-ti-nis-mus
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

aus dem Lateinischen übernommene sprachliche Eigentümlichkeit, die in einer anderen Sprache fremd wirkt

Typische Verbindungen zu ›Latinismus‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Latinismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Latinismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er liebt den intellektuellen Austausch, schöpft aus seiner klassischen Bildung, kokettiert mit der Bibellektüre und verwendet Latinismen. [Die Zeit, 07.11.2011, Nr. 45]
Es gibt bisher weder eine «Geschichte der italienischen Sprache» noch eine Untersuchung über Dantes Sprache noch endlich eine Zusammenstellung seiner Latinismen. [Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 347]
Es handelte sich zunächst darum, den ruthenischen Ritus von den zahlreichen Latinismen, die sich seit dem Konzil von Zamosc eingeschlichen hatten, zu reinigen. [o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 9704]
Hier und anderwärts wäre die behutsam bessernde Hand der Betreuer berechtigt und berufen, Latinismen zu ersetzen, Unebenheiten zu glätten, den Gedankengang zu verdeutlichen. [Die Zeit, 21.02.1977, Nr. 08]
Viele der gelehrten Anspielungen und Latinismen in de Pradas Erzählungen sind lediglich literarisches Maskenspiel. [Süddeutsche Zeitung, 17.03.2001]
Zitationshilfe
„Latinismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Latinismus>.

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