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Latrinengerücht

Grammatik Substantiv
Worttrennung La-tri-nen-ge-rücht · Lat-ri-nen-ge-rücht
eWDG

Bedeutung

salopp, abwertend meist falsches (böswilliges) Gerücht
Beispiel:
»Das wird so ein Latrinengerücht sein« meinte er [ UhseBertram427]

Verwendungsbeispiele für ›Latrinengerücht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Latrinengerüchte schwirren von Mund zu Mund, dort sollen Soldaten gemeutert, dort sich mit den Franzosen verbrüdert haben. [Toller, Ernst: Eine Jugend in Deutschland, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1985 [1933], S. 42]
Dieses Latrinengerücht zog vor etwa zwei Wochen durch Berlins musikinteressierte Kreise. [Die Welt, 20.10.2000]
Seit einem Jahr, so schimpft die mächtige Figur auf dem blauen Polsterstuhl, sei er "einer Welle von Verleumdungen und Diffamierungen", "Latrinengerüchten" und "Hetzkampagnen" ausgesetzt. [Süddeutsche Zeitung, 23.02.2001]
Zitationshilfe
„Latrinengerücht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Latrinenger%C3%BCcht>.

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