Latrinengerücht

Grammatik Substantiv
Worttrennung La-tri-nen-ge-rücht · Lat-ri-nen-ge-rücht
eWDG, 1969

Bedeutung

salopp, abwertend meist falsches (böswilliges) Gerücht
Beispiel:
»Das wird so ein Latrinengerücht sein« meinte er [UhseBertram427]

Verwendungsbeispiele für ›Latrinengerücht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Latrinengerüchte schwirren von Mund zu Mund, dort sollen Soldaten gemeutert, dort sich mit den Franzosen verbrüdert haben.
Toller, Ernst: Eine Jugend in Deutschland, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1985 [1933], S. 42
Dieses Latrinengerücht zog vor etwa zwei Wochen durch Berlins musikinteressierte Kreise.
Die Welt, 20.10.2000
Seit einem Jahr, so schimpft die mächtige Figur auf dem blauen Polsterstuhl, sei er "einer Welle von Verleumdungen und Diffamierungen", "Latrinengerüchten" und "Hetzkampagnen" ausgesetzt.
Süddeutsche Zeitung, 23.02.2001
Zitationshilfe
„Latrinengerücht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Latrinenger%C3%BCcht>, abgerufen am 04.06.2020.

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