Lauferei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lauferei · Nominativ Plural: Laufereien
Aussprache 
Worttrennung Lau-fe-rei
Wortzerlegung laufen-erei
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend (fortwährendes) Laufen, Gehen
Beispiele:
die Lauferei zu den Ärzten kostet viel Zeit
man hatte eine Menge, doppelte Laufereien
langes Suchen
Beispiele:
diese Lauferei nach der Neuerscheinung!
sich [Dativ] unnötige Laufereien ersparen

Typische Verbindungen zu ›Lauferei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lauferei‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lauferei‹

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Aber ich muss meinen Ärzten schon recht geben - ich fühle mich seit der Lauferei besser.
Bild, 09.12.2003
Die Lauferei durch den Ring war doch nicht ganz umsonst.
Süddeutsche Zeitung, 17.11.2003
Sie scheuen die Schreibereien und Laufereien, die mit solchen Anzeigen verbunden sind, und lieben es nicht, den Zeugen zu machen.
Die Zeit, 14.06.1956, Nr. 24
Das war eine Lauferei zum Gericht, eine Protokolliererei und eine Schwörerei von Tag zu Tag!
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 5024
Er beriet mit dem Vormundschaftsrichter und dem Erbschaftsrichter, hatte manche Laufereien und recht überflüssige Scherereien.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 270
Zitationshilfe
„Lauferei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lauferei>, abgerufen am 31.05.2020.

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