Lauheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lauheit · Nominativ Plural: Lauheiten
Aussprache 
Worttrennung Lau-heit
eWDG, 1969

Bedeutung

laues, unentschlossenes Verhalten
Beispiele:
die Lauheit gegenüber den Aktionen des Gegners
eine Lauheit des Gefühls
Gleichgültigkeit und Lauheit müssen überwunden werden

Verwendungsbeispiele für ›Lauheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der vollkommene Gott aber hat immer damit gedroht, gerade diese Lauheit zu bestrafen.
Die Zeit, 16.10.1987, Nr. 43
Später beschuldigte er sich, hinsichtlich seines geistlichen Lebens bis 1725 in Lauheit gelebt zu haben.
o. A.: Die Kirche im Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1970], S. 1117
Sein Gewissen erträgt es nicht, durch Lauheit länger mitschuldig zu sein.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 152
Die Hitze der ersten Tage war vorbei, und die Lauheit der langen Jahre war noch nicht da.
Tucholsky, Kurt: Schloß Gripsholm. In: ders., Werke und Briefe, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1931], S. 3156
Lauheit ist lächerlich, der Mensch gibt sich lieber allzeit engagiert und leidenschaftlich.
Süddeutsche Zeitung, 04.12.2002
Zitationshilfe
„Lauheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lauheit>, abgerufen am 26.05.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
laugig
Laugenwasser
Laugenvergiftung
Laugengebäck
Laugenfass
Lauigkeit
laulich
Laumann
Laune
launen