Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lausbubengesicht

Worttrennung Laus-bu-ben-ge-sicht
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

schelmisches, keckes Gesicht mit wachem, lebhaftem Gesichtsausdruck

Verwendungsbeispiele für ›Lausbubengesicht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für einen Moment nimmt sein Lausbubengesicht einen harten, entschlossenen Ausdruck an. [Süddeutsche Zeitung, 24.01.2003]
Der Manager mit dem Lausbubengesicht sieht für Gelsenberg nicht schwarz. [Die Zeit, 08.03.1974, Nr. 11]
Der hob nach wackeligen 240 Kilo die notwendigen 245 Kilo in die Horizontale und ließ danach sein Lausbubengesicht strahlen wie selten zuvor. [Süddeutsche Zeitung, 16.10.1995]
Der Mann mit dem Lausbubengesicht kann kein Studium vorweisen, er hat nicht einmal Abitur. [Süddeutsche Zeitung, 19.07.2002]
Der 41‑jährige Frankfurter mit dem weichen Lausbubengesicht und der starken Brille liebt martialisches Auftreten. [Süddeutsche Zeitung, 08.12.2000]
Zitationshilfe
„Lausbubengesicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lausbubengesicht>.

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