Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lautlehre, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Laut-leh-re
Wortzerlegung Laut Lehre1
eWDG

Bedeutung

Sprachwissenschaft Teil der Linguistik, der das Wesen der Sprachlaute und ihre Funktion untersucht, Phonetik und Phonologie

Verwendungsbeispiele für ›Lautlehre‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie lange will man sie noch in der Lautlehre dulden? [Voßler, Karl: Positivismus und Idealismus in der Sprachwissenschaft, Heidelberg: Winter 1904, S. 52]
Widerlegung der Lautgesetze ist gleichbedeutend mit Auflösung der Lautlehre in die Ästhetik. [Voßler, Karl: Positivismus und Idealismus in der Sprachwissenschaft, Heidelberg: Winter 1904, S. 40]
Diese Arbeiten legten durch ihre strenge Methode in der Lautlehre den Grund zu wissenschaftlichen Forschungen der deutschen Dialekte und sind heute noch unentbehrliche Nachschlagewerke. [Süddeutsche Zeitung, 29.07.2002]
Die am stärksten strukturierten Teile der Sprache sind der Satzbau, die Verbformen und die Lautlehre. [Die Zeit, 15.07.1994, Nr. 29]
Es wäre Zeit, dieselbe idealistische Betrachtungsweise auch auf Flexions‑ und Lautlehre bewußt und systematisch auszudehnen. [Voßler, Karl: Positivismus und Idealismus in der Sprachwissenschaft, Heidelberg: Winter 1904, S. 17]
Zitationshilfe
„Lautlehre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lautlehre>.

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