Lautwandel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Laut-wan-del
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(nach bestimmten Gesetzen erfolgende) Änderung im Lautstand

Verwendungsbeispiele für ›Lautwandel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur wenn der Accent sich konsequent wiederholt, reproduziert sich auch immer wieder derselbe Lautwandel.
Voßler, Karl: Positivismus und Idealismus in der Sprachwissenschaft, Heidelberg: Winter 1904, S. 71
Somit scheint es, daß dieser Lautwandel im Iranischen erst später aufgekommen ist.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. I,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1884], S. 19997
Wellentheorie setzt also eine auf ziemlich großem Gebiet verbreitete Sprache voraus, die durch immerfort auftretenden Lautwandel differenziert wurde.
Vries, J. de: Indogermanen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 19313
Daß dieser Lautwandel für die Gruppierung der griechischen Dialekte grundlegend ist, ist, seitdem ich in der ersten Auflage (1892) darauf hingewiesen habe, allgemein anerkannt.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 25449
Psychische Vorgänge, auch leibliche Verhältnisse (wie gegenseitige Stellung der Sprachorgane) verursachen den Lautwandel.
Schädel, E.: Das Sprechenlernen unserer Kinder, Leipzig: Brandstetter 1905, S. 90
Zitationshilfe
„Lautwandel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lautwandel>, abgerufen am 04.06.2020.

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