Lebedame, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lebedame · Nominativ Plural: Lebedameen
Aussprache
WorttrennungLe-be-da-me
WortzerlegunglebenDame1
eWDG, 1969 und DWDS, 2016

Bedeutung

abwertend nur dem Genuss und Luxus lebende Frau
entsprechend der Bedeutung von LebemannQuelle: DWDS, 2016
Beispiele:
die Lebedamen der Halbwelt
Sie wollte immer eine große Lebedame werden [MusilDrei Frauen99]

Den originalen WDG-Artikel können Sie hier anschauen.

Thesaurus

Synonymgruppe
Genießerin · ↗Genussmensch · ↗Hedonistin · Lebedame  ●  ↗Partyluder  abwertend
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Adreßbuch hatte die Lebedame die Namen ihrer Freier notiert.
Bild, 16.12.2004
Kein schmuckes Mädchen und keine durchreifte Frau, nicht einmal Lebedamen ließen den Blick nach ihm haschen.
Die Zeit, 04.06.1965, Nr. 23
In welchem Fummel steckt die Berliner Lebedame in den Zwanzigern?
Süddeutsche Zeitung, 12.09.2003
Eifersucht wurde ihr damals als Motiv unterstellt, Boulevard-Blätter zeichneten das Image einer "geldgierigen Lebedame".
Der Tagesspiegel, 10.05.2000
Vital und unabhängig, humorvoll und skurril treiben sie ihr frivoles Spiel mit den Kostümen von Lebedamen und Hetären auf die Spitze.
Süddeutsche Zeitung, 12.07.1997
Zitationshilfe
„Lebedame“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebedame>, abgerufen am 08.12.2019.

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