Lebensbaum, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-baum (computergeneriert)
WortzerlegungLebenBaum
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
zypressenartiges Nadelholzgewächs, das als Sinnbild des Lebens gilt und besonders auf Friedhöfen angepflanzt wird
Beispiel:
Da stehen die Grabsteine zwischen Buchsbaumhecken und Lebensbäumen [SteinbergUhren289]
2.
graphische Darstellung in Form eines Baumes, die die Zahl der Bevölkerung für das jeweilige Alter und Geschlecht angibt
Beispiel:
ein Lebensbaum in Form einer Pyramide

Typische Verbindungen
computergeneriert

Frucht Garten Paradies Symbol Wurzel Zweig pflanzen riesig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebensbaum‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich frage mich aber auch in erster Linie, warum der Lebensbaum unten so schwach ist.
Süddeutsche Zeitung, 03.12.2002
Man nehme etwa das Paar aus dem „Lebensbaum“ von 1948.
Die Zeit, 07.07.1967, Nr. 27
Jeder kann ein kleines Licht an seinem Lebensbaum anzünden, und es genügt manchmal so wenig dazu.
Haluschka, Helene: Noch guter Ton? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 3006
Endlich ist der Lebensbaum zu nennen, der an die Stelle des Kreuzes treten kann.
Wessel, K.: Christussymbole. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 20451
Da leuchteten schon von drüben die Grabhäuser weißlich zwischen den Lebensbäumen über der Friedhofsmauer.
Schaeffer, Albrecht: Helianth II, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 103
Zitationshilfe
„Lebensbaum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensbaum>, abgerufen am 12.12.2019.

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