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Lebensbaum, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Lebensbaum(e)s · Nominativ Plural: Lebensbäume
Aussprache 
Worttrennung Le-bens-baum
Wortzerlegung Leben Baum
eWDG

Bedeutungen

1.
zypressenartiges Nadelholzgewächs, das als Sinnbild des Lebens gilt und besonders auf Friedhöfen angepflanzt wird
Beispiel:
Da stehen die Grabsteine zwischen Buchsbaumhecken und Lebensbäumen [ SteinbergUhren289]
2.
graphische Darstellung in Form eines Baumes, die die Zahl der Bevölkerung für das jeweilige Alter und Geschlecht angibt
Beispiel:
ein Lebensbaum in Form einer Pyramide

Verwendungsbeispiele für ›Lebensbaum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jeder kann ein kleines Licht an seinem Lebensbaum anzünden, und es genügt manchmal so wenig dazu. [Haluschka, Helene: Noch guter Ton? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 3006]
Man nehme etwa das Paar aus dem „Lebensbaum“ von 1948. [Die Zeit, 07.07.1967, Nr. 27]
Ich frage mich aber auch in erster Linie, warum der Lebensbaum unten so schwach ist. [Süddeutsche Zeitung, 03.12.2002]
Die Nachbarn ließen die Lebensbäume acht Meter in die Höhe schießen. [Bild, 18.09.2003]
Endlich ist der Lebensbaum zu nennen, der an die Stelle des Kreuzes treten kann. [Wessel, K.: Christussymbole. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 20451]
Zitationshilfe
„Lebensbaum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensbaum>.

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