Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebensbegriff, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Lebensbegriff(e)s · Nominativ Plural: Lebensbegriffe
Worttrennung Le-bens-be-griff
Wortzerlegung Leben Begriff

Verwendungsbeispiele für ›Lebensbegriff‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In Wahrheit ist also der spekulative Gehalt des Lebensbegriffes bei beiden unentfaltet geblieben. [Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 229]
Leo habe versucht, den Lebensbegriff der historischen Schule mit Hegels Begriff des Geistes zu verschmelzen. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 86]
Doch es gibt bereits Ansätze einer kosmischen Biologie, einer Extrapolation des irdischen Lebensbegriffes auf außerirdische Welten. [Die Zeit, 27.03.1964, Nr. 13]
In dieser Situation bietet sich der Lebensbegriff als Ersatz für den schal gewordenen Gesellschaftsbegriff an. [Der Tagesspiegel, 04.01.2002]
Denn allen Tieren der ungeheuren Reihe war der Lebensbegriff, schien der Todesbegriff gemeinsam. [Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 5403]
Zitationshilfe
„Lebensbegriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensbegriff>.

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