Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebensbuch, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Lebensbuch(e)s · Nominativ Plural: Lebensbücher
Worttrennung Le-bens-buch
Wortzerlegung Leben Buch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben
1.
Buch, in dem die Lebensgeschichte einer Person aufgezeichnet ist
2.
in der religiösen Vorstellung   Buch, in dem alles über eine Person verzeichnet ist

Typische Verbindungen zu ›Lebensbuch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebensbuch‹.

Poetin

Verwendungsbeispiele für ›Lebensbuch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das urige Lebensbuch ist eine Fundgrube deutsch‑deutscher Geschichte von unten. [Die Zeit, 19.10.2006, Nr. 41]
Die Ein‑Buch‑Schreiber, die ihr ganzes Leben lang Buch für Buch an einem einzigen großen Lebensbuch schreiben, sind eher selten. [Die Zeit, 21.01.2008, Nr. 03]
Auf der letzten Reise reicht sie, die es gerne zur Schriftstellerin gebracht hätte, dem erfolglosen Dichter ihr Lebensbuch. [Die Zeit, 10.01.1983, Nr. 02]
Im Lebensbuch des Protagonisten läßt sich kaum eine gute Tat finden, und doch sind die himmlischen Mächte voller Barmherzigkeit geneigt, ihn zu retten. [Süddeutsche Zeitung, 13.02.1996]
Eigentlich hat der Kritiker Koberg nicht als Kritiker, sondern wie ein Dramatiker dieses Lebensbuch geschrieben. [Die Welt, 06.11.1999]
Zitationshilfe
„Lebensbuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensbuch>.

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