Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebensdrang, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Lebensdrang(e)s · Nominativ Plural: Lebensdränge
Worttrennung Le-bens-drang

Thesaurus

Synonymgruppe

Verwendungsbeispiele für ›Lebensdrang‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit welcher Freude, welcher Lust bin ich hinausgezogen in den Kampf, der mir als die schönste Gelegenheit erschien, Lebensdrang und Lebenslust sich austoben zu lassen. [Brief von Alfred Buchalski vom 28.10.1914. In: Witkop, Philipp (Hg.), Kriegsbriefe gefallener Studenten, München: Müller 1928 [1914], S. 13]
Niemals habe ich so stark wie bei diesem Begräbnis gespürt, daß das Leben weitergeht und daß der Lebensdrang der Menschen durch nichts aufzuhalten ist. [Die Zeit, 18.11.1954, Nr. 46]
Es gibt ein „Streben“ als ungehemmten, wüsten Lebensdrang, und andererseits ein „Streben“ als edle Unruhe des menschlichen Herzens. [Die Zeit, 08.05.1958, Nr. 19]
Die tüchtige und disziplinierte Bürgerlichkeit, die dort herrscht, kommt immer wieder in Konflikt mit den Leidenschaften und dem Lebensdrang einzelner Familienmitglieder. [Süddeutsche Zeitung, 13.10.2001]
Zitationshilfe
„Lebensdrang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensdrang>.

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