Lebensdrang, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Lebensdrang(e)s · Nominativ Plural: Lebensdränge
WorttrennungLe-bens-drang (computergeneriert)

Thesaurus

Synonymgruppe
Lebensdrang · ↗Lebenslust · ↗Lebenswille · ↗Selbsterhaltungstrieb · ↗Überlebenswille
Assoziationen
  • (den) Mut nicht sinken lassen · (die) Hoffnung nicht aufgeben · (die) Stellung behaupten · ↗(sich) behaupten · (sich) nicht ins Bockshorn jagen lassen · nicht den Mut verlieren  ●  (den) Kopf oben behalten  fig. · (sich) senkrecht halten  fig. · ↗kämpfen  fig. · (die) Ohren steif halten  ugs. · (sich) nicht kleinkriegen lassen  ugs. · (sich) nicht unterkriegen lassen  ugs.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit welcher Freude, welcher Lust bin ich hinausgezogen in den Kampf, der mir als die schönste Gelegenheit erschien, Lebensdrang und Lebenslust sich austoben zu lassen.
Brief von Alfred Buchalski vom 28.10.1914. In: Witkop, Philipp (Hg.), Kriegsbriefe gefallener Studenten, München: Müller 1928 [1914], S. 13
Niemals habe ich so stark wie bei diesem Begräbnis gespürt, daß das Leben weitergeht und daß der Lebensdrang der Menschen durch nichts aufzuhalten ist.
Die Zeit, 18.11.1954, Nr. 46
Die tüchtige und disziplinierte Bürgerlichkeit, die dort herrscht, kommt immer wieder in Konflikt mit den Leidenschaften und dem Lebensdrang einzelner Familienmitglieder.
Süddeutsche Zeitung, 13.10.2001
Es gibt ein „Streben“ als ungehemmten, wüsten Lebensdrang, und andererseits ein „Streben“ als edle Unruhe des menschlichen Herzens.
Die Zeit, 08.05.1958, Nr. 19
Zitationshilfe
„Lebensdrang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensdrang>, abgerufen am 23.09.2019.

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