Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebenserwartung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lebenserwartung · Nominativ Plural: Lebenserwartungen
Aussprache 
Worttrennung Le-bens-er-war-tung
Wortzerlegung Leben Erwartung
eWDG

Bedeutung

Anzahl der Jahre, die ein Mensch von irgendeinem Abschnitt seines Lebens an wahrscheinlich noch durchleben wird
Beispiele:
eine verkürzte, steigende, verlängerte Lebenserwartung
die Lebenserwartung sinkt, nimmt zu
Die höhere Lebenserwartung verdanken wir der Ausrottung der Epidemien [ Gesundheit1966]

Typische Verbindungen zu ›Lebenserwartung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebenserwartung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lebenserwartung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Lebenserwartung von Regisseuren ist höher als die von Journalisten. [Der Spiegel, 11.11.1991]
Die Lebenserwartung dieser Kinder beträgt kaum mehr als 20 Jahre. [o. A. [math]: Mukoviszidose. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1990]]
Ihre Lebenserwartung ist fast noch geringer als die chinesischer Frauen. [Die Zeit, 12.08.1999, Nr. 33]
Durch die jetzt ausgesetzte Blümsche Reform sollte die steigende Lebenserwartung berücksichtig werden. [Die Zeit, 29.10.1998, Nr. 45]
Tatsächlich schätzte man damals die durchschnittliche Lebenserwartung auf weniger als dreißig Jahre. [konkret, 1998]
Zitationshilfe
„Lebenserwartung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebenserwartung>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Lebensertüchtigung
Lebenserscheinung
Lebenserinnerung
Lebenserhaltungstrieb
Lebenserhaltung
Lebensfackel
Lebensfaden
Lebensfahrt
Lebensferne
Lebensform