Lebensfremdheit

Grammatik Substantiv
Worttrennung Le-bens-fremd-heit

Verwendungsbeispiele für ›Lebensfremdheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und ebenso geläufig ist eine Kritik der Lebensfremdheit von Schulen und der Unbrauchbarkeit des gelernten Wissens.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 272
Der Vorfall rief damals lebhafte Anteilnahme hervor, und schon zu dieser Zeit warf man dem Mann eine gewisse Lebensfremdheit vor.
Süddeutsche Zeitung, 06.05.1995
Im Übergang von den archaischen Weisheitslehren zur argumentierenden Philosophie geriet sie selbst ins Zwielicht der Lebensfremdheit.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 2, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 858
Wer freilich über die „Lebensfremdheit“ staatsanwaltschaftlicher Ansichten und richterlicher Urteilsbegründungen klagt, kann die Mitarbeit dieses Personenkreises bei Verbänden, Organisationen und karitativen Einrichtungen nicht beanstanden.
Die Zeit, 14.04.1972, Nr. 15
Hitler schilderte einleitend die innere Hohlheit und Lebensfremdheit des sog. nationalen Bürgertums bereits vor dem Kriege.
Völkischer Beobachter (Reichsausgabe), 02.03.1928
Zitationshilfe
„Lebensfremdheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensfremdheit>, abgerufen am 26.05.2020.

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