Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebenshaltung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Le-bens-hal-tung
Wortzerlegung Leben Haltung
Wortbildung  mit ›Lebenshaltung‹ als Erstglied: Lebenshaltungsindex · Lebenshaltungskosten
eWDG

Bedeutung

wirtschaftliche Lebensführung
Beispiele:
eine einfache, bescheidene, großzügige Lebenshaltung
die Lebenshaltung der Werktätigen verbessern

Typische Verbindungen zu ›Lebenshaltung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebenshaltung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lebenshaltung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie fragen nicht nach Ehre, nach Stellung, nach glänzender Lebenshaltung. [Ostwald, Hans: Landstreicher, Berlin: Marquardt [1906], S. 28]
Nur in äußerst seltenen Fällen begegnet eine herrenmäßig verschwenderische Lebenshaltung. [Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8069]
Man konnte also mit einem verhältnismäßig geringen Einkommen sich hier eine weit höhere Lebenshaltung ermöglichen wie anderwärts. [Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 5103]
Das bedeutet auch heute eine Lebenshaltung, die nicht verlorengehen sollte. [Die Zeit, 20.02.1998, Nr. 9]
Auch eine mäßige Inflation bedeute eine starke Herabsetzung der Lebenshaltung. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1931]]
Zitationshilfe
„Lebenshaltung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebenshaltung>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Lebensgröße
Lebensgrundlage
Lebensgrenze
Lebensglück
Lebensgier
Lebenshaltungsindex
Lebenshaltungskosten
Lebenshilfe
Lebenshorizont
Lebenshunger