Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebenslängliche, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Lebenslänglichen · Nominativ Plural: Lebenslängliche(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Lebenslänglichen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Lebenslängliche.
Worttrennung Le-bens-läng-li-che
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Jargon jmd., der eine lebenslängliche Freiheitsstrafe verbüßt

Verwendungsbeispiele für ›Lebenslängliche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zur zweiten Gruppe gehörten 70 gnadenweise in jüngster Zeit entlassene ehemalige „Lebenslängliche“. [Die Zeit, 27.05.1977, Nr. 22]
Der Satz steht in einem Brief eines Lebenslänglichen nach zehn Jahren Haft. [Die Zeit, 26.11.1976, Nr. 49]
Als Lebenslänglicher muß man sich weder einer Therapie stellen, noch darf man eine machen. [Die Zeit, 24.07.1995, Nr. 30]
Bei „guter Führung“ werden die „Lebenslänglichen“ nach zwanzig Jahren entlassen und morden dann weiter. [Die Zeit, 15.01.1973, Nr. 03]
Dort wird grundsätzlich kein Lebenslänglicher begnadigt, bevor er nicht mindestens 28 Jahre verbüßt hat. [Die Zeit, 11.10.1968, Nr. 41]
Zitationshilfe
„Lebenslängliche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensl%C3%A4ngliche>.

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