Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebenslüge, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Le-bens-lü-ge
eWDG

Bedeutung

Haltung dem Leben gegenüber, wobei man sich selbst etwas vormacht und die Wirklichkeit nicht sehen will
Beispiele:
die Lebenslüge eines Phantasten
jmds. Lebenslüge zerstören
als fürchtete er, von Mathilde ein Wort zu hören, das ihm seine Lebenslüge nehmen könnte [ L. FrankMathilde5,256]

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Lebenslüge‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebenslüge‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lebenslüge‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und wenn es eine Übertreibung war, war es darum eine »Lebenslüge"? [Die Zeit, 16.12.1998, Nr. 52]
Es ist eine sehr europäische Lebenslüge, dies für ein rein amerikanisches Problem zu halten. [Die Zeit, 02.06.2013, Nr. 23]
Es wird höchste Zeit, sich von dieser Lebenslüge zu verabschieden. [Die Zeit, 02.06.2008, Nr. 22]
Die sozialdemokratischen Lebenslügen klingen im Jahr 2007 nicht viel anders. [Die Zeit, 09.07.2007, Nr. 28]
Wie kann man weiterleben, wenn man die Lebenslügen durchschaut hat? [Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 31627]
Zitationshilfe
„Lebenslüge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensl%C3%BCge>.

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