Lebenslicht, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-licht
WortzerlegungLebenLicht
eWDG, 1969

Bedeutung

gehoben, verhüllend Symbol des Lebens
Beispiele:
sein Lebenslicht brennt hell (= er lebt noch lange)
sein Lebenslicht erlischt (= er stirbt)
jmdm. das Lebenslicht ausblasen, auslöschen (= jmdn. töten)
er zündete das Lebenslicht auf dem Geburtstagskuchen an (= er zündet die Kerze auf dem Geburtstagskuchen an)

Typische Verbindungen
computergeneriert

ausblasen auslöschen auspusten erlöschen flackern flackernd löschen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebenslicht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ging ihr schlechter und schlechter, ihr Lebenslicht flackerte nur noch ganz schwach.
Bild, 26.09.2003
Doch auch denen, die geblieben sind, die bleiben müssen, wird nun das Lebenslicht ausgeblasen.
Die Zeit, 19.04.1996, Nr. 17
Aber der Siedlung wurde alsbald von Karthago das Lebenslicht ausgeblasen.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3577
Wenn man allen Kleintheatern das Lebenslicht ausblasen würde, aber nur die Beteiligung am Staatstheater aufrecht erhielte, das wäre einfach nicht drin.
Süddeutsche Zeitung, 08.04.1994
Noch wenige Tage flackerte das ersterbende Lebenslicht, dann entschlief der liebe, alte Herr sanft am 6. Oktober 1887.
Liliencron, Adda Freifrau von: Krieg und Frieden, Erinnerungen aus dem Leben einer Offiziersfrau. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 45222
Zitationshilfe
„Lebenslicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebenslicht>, abgerufen am 22.10.2019.

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