Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebenslicht, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Le-bens-licht
Wortzerlegung Leben Licht
eWDG

Bedeutung

gehoben, verhüllend Symbol des Lebens
Beispiele:
sein Lebenslicht brennt hell (= er lebt noch lange)
sein Lebenslicht erlischt (= er stirbt)
jmdm. das Lebenslicht ausblasen, auslöschen (= jmdn. töten)
er zündete das Lebenslicht auf dem Geburtstagskuchen an (= er zündet die Kerze auf dem Geburtstagskuchen an)

Typische Verbindungen zu ›Lebenslicht‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebenslicht‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lebenslicht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ging ihr schlechter und schlechter, ihr Lebenslicht flackerte nur noch ganz schwach. [Bild, 26.09.2003]
Doch auch denen, die geblieben sind, die bleiben müssen, wird nun das Lebenslicht ausgeblasen. [Die Zeit, 19.04.1996, Nr. 17]
Aber der Siedlung wurde alsbald von Karthago das Lebenslicht ausgeblasen. [Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3577]
Wenn man allen Kleintheatern das Lebenslicht ausblasen würde, aber nur die Beteiligung am Staatstheater aufrecht erhielte, das wäre einfach nicht drin. [Süddeutsche Zeitung, 08.04.1994]
Noch wenige Tage flackerte das ersterbende Lebenslicht, dann entschlief der liebe, alte Herr sanft am 6. Oktober 1887. [Liliencron, Adda Freifrau von: Krieg und Frieden, Erinnerungen aus dem Leben einer Offiziersfrau. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 45222]
Zitationshilfe
„Lebenslicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebenslicht>.

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