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Lebensmittelkarte, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lebensmittelkarte · Nominativ Plural: Lebensmittelkarten
Aussprache 
Worttrennung Le-bens-mit-tel-kar-te
Wortzerlegung Lebensmittel Karte
eWDG

Bedeutung

historisch Schein, der in Notzeiten ausgegeben wurde, um den Bezug von Lebensmitteln für den einzelnen Käufer zu rationieren

Thesaurus

Synonymgruppe
Bezugskarte · Bezugsschein (für Lebensmittel) · Lebensmittelkarte
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Lebensmittelkarte‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebensmittelkarte‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lebensmittelkarte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nun gehe das wieder mit den Lebensmittelkarten los, das Theater. [Kempowski, Walter: Tadellöser & Wolff, München: Hanser 1971 [1971], S. 85]
Zum ersten Male seit vielen Jahren haben jüdische Bürger der Stadt volle Lebensmittelkarten erhalten. [Frankfurter Presse, 21.04.1945]
Ich würde jetzt schon anfangen, Lebensmittelkarten einzusparen, damit bloß ein Kuchen gebacken werden kann. [Brief von Irene G. an Ernst G. vom 28.03.1942, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Wer die Revolution im Alter von 20 Jahren erlebt hat, wird jetzt 70 und kauft seit 46 Jahren mit Lebensmittelkarten ein. [Die Zeit, 03.03.2008, Nr. 09]
Aber abends kommen zwei Kinder, die Holz gesammelt haben, mit einem Packen Lebensmittelkarten an. [Die Zeit, 15.09.1949, Nr. 37]
Zitationshilfe
„Lebensmittelkarte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensmittelkarte>.

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