Lebensmittelkarte, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Le-bens-mit-tel-kar-te
Wortzerlegung LebensmittelKarte
eWDG, 1969

Bedeutung

historisch Schein, der in Notzeiten ausgegeben wurde, um den Bezug von Lebensmitteln für den einzelnen Käufer zu rationieren

Typische Verbindungen zu ›Lebensmittelkarte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebensmittelkarte‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lebensmittelkarte‹

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Wer die Revolution im Alter von 20 Jahren erlebt hat, wird jetzt 70 und kauft seit 46 Jahren mit Lebensmittelkarten ein.
Die Zeit, 03.03.2008, Nr. 09
Nun gehe das wieder mit den Lebensmittelkarten los, das Theater.
Kempowski, Walter: Tadellöser & Wolff, München: Hanser 1971 [1971], S. 85
Zum ersten Male seit vielen Jahren haben jüdische Bürger der Stadt volle Lebensmittelkarten erhalten.
Frankfurter Presse, 21.04.1945
Ich würde jetzt schon anfangen, Lebensmittelkarten einzusparen, damit bloß ein Kuchen gebacken werden kann.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 28.03.1942, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
In Frankreich sollen auch die Lebensmittelkarten eingeführt werden, das wäre bitter für Euch.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 11.07.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Zitationshilfe
„Lebensmittelkarte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensmittelkarte>, abgerufen am 01.06.2020.

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