Lebensmittelverfälschung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lebensmittelverfälschung · Nominativ Plural: Lebensmittelverfälschungen
Aussprache  [ˈleːbn̩smɪtl̩fɛɐ̯ˌfɛlʃʊŋ]
Worttrennung Le-bens-mit-tel-ver-fäl-schung
Wortzerlegung LebensmittelVerfälschung
eWDG und ZDL

Bedeutung

veraltend Vorgang oder dessen Ergebnis, bei dem Lebensmittel manipuliert werden, um sie hochwertiger wirken zu lassen
Beispiele:
Gesundheitsschädigungen durch LebensmittelverfälschungWDG
In der vorigen Woche machte Sozial‑ und Gesundheitsministerin Barbara Schäfer […] deutlich, daß man vor allem auf die Selbstkontrolle der Wirtschaft baue und nur in besonders krassen Fällen von Lebensmittelverfälschung mit der Namensnennung betroffener Firmen an die Öffentlichkeit gehen wolle. [Die Zeit, 12.06.1987]
Allein im Jahre 1957 wurden in Westdeutschland 2683 Lebensmittelverfälschungen registriert. [Neues Deutschland, 16.09.1960]
Vor Gericht erklärte Zellermayer mit dem überlegenen Gebaren eines Suppen kochenden Weltmannes, daß er seine Brühe lediglich mit Teerpräparaten »angereichert« habe. Die appetitliche Anreicherung nennt das Gesetz indessen schlicht eine Lebensmittelverfälschung, die gesundheitliche Schäden zur Folge hat. [Berliner Zeitung, 05.05.1957]
Ein junger Mann, voller Idealismus und Kampfesmut kommt nach Bonn, um gegen die zum Teil gesundheitsschädigende Lebensmittelverfälschung der Industrie zu kämpfen. [Berliner Zeitung, 30.03.1957]

letzte Änderung:

Zum Originalartikel des WDG gelangen Sie hier.

Zitationshilfe
„Lebensmittelverfälschung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensmittelverf%C3%A4lschung>, abgerufen am 08.05.2021.

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