Lebensquell, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-quell (computergeneriert)
WortzerlegungLebenQuell
eWDG, 1969

Bedeutung

dichterisch Kraft, die Leben spendet
Beispiele:
ein unversiegbarer, mächtiger Lebensquell
jene tiefste Schicht, in der der Lebensquell liegt [RinserMitte262]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hier bleibt ihre Lebensquelle, hier ist sie am direktesten erfahrbar.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1998]
Er lockte ihnen mit seinen sanften, feuchten Kräften die Lebensquellen zu früh.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 262
Damit ist der Todeskeim dann wieder in eine der wichtigsten Lebensquellen des Volkes gelegt!
Gütt, Arthur: Volksgesundung und Wehrkraft. In: Archiv f. Rassen- u. Gesellschafts- Biologie einschließlich Rassen- u. Gesellschafts- Hygiene, Bd. 30, Nr. 3, 1936, S. 192
Gerade weil wir technisch und materiell so weit fortgeschritten sind, verlieren wir mitunter das Gefühl für die schöpferischen Kräfte unserer eigenen geistigen Lebensquellen.
Der Spiegel, 17.03.1986
Die religiöse Lebensquelle des Zwölfstämmeverbandes war von Anfang an nicht das Kultbild, sondern das prophetisch übermittelte Wort.
Kraus, Hans-Joachim: Israel. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 24485
Zitationshilfe
„Lebensquell“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensquell>, abgerufen am 06.12.2019.

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