Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebensquell, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Le-bens-quell
Wortzerlegung Leben Quell
eWDG

Bedeutung

dichterisch Kraft, die Leben spendet
Beispiele:
ein unversiegbarer, mächtiger Lebensquell
jene tiefste Schicht, in der der Lebensquell liegt [ RinserMitte262]

Typische Verbindungen zu ›Lebensquell‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebensquell‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lebensquell‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was in aller Welt hatte mich bewogen, mir diesen Lebensquell leichtfertig zu verstopfen? [Die Zeit, 02.10.1958, Nr. 40]
Anhand dieser Darstellungen soll der vierfache, vom Kreuz ausgehende und von den 4 Evangelien genährte Lebensquell veranschaulicht werden. [o. A.: Lexikon der Kunst - E. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 3255]
Mensch und Tier finden sich meist an der Tränke ein, am Lebensquell also. [Die Zeit, 30.11.1990, Nr. 49]
Lebensquell der Straße sind die vielen kleinen, oftmals privat geführten Läden, Cafés und Imbisse. [Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 266]
Am stärksten aber werde dieser Eindruck im religiösen Bewußtsein, insbesondere im mystischen Erlebnis des Einsseins der Seele mit dem überindividuellen Lebensquell. [Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 2225]
Zitationshilfe
„Lebensquell“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensquell>.

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