Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebensstellung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Le-bens-stel-lung
Wortzerlegung Leben Stellung2
eWDG

Bedeutungen

1.
Stellung, die jmd. im Leben einnimmt
Beispiele:
eine bestimmte Lebensstellung einnehmen
sich einer gänzlich veränderten Lebensstellung anpassen
2.
Anstellung auf Lebenszeit
Beispiele:
eine Lebensstellung haben
jmdm. eine Lebensstellung bieten

Thesaurus

Synonymgruppe
Dauerstellung · Lebensstellung
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Festanstellung · unbefristete Beschäftigung · unbefristetes Arbeitsverhältnis · unbefristetes Beschäftigungsverhältnis

Typische Verbindungen zu ›Lebensstellung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebensstellung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lebensstellung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihr Mann war mit achtundzwanzig längst in einer selbständigen Lebensstellung gewesen. [Doderer, Heimito von: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre, Gütersloh: Bertelsmann 1996 [1951], S. 18]
Wer zum ersten Mal an ein passables Theater engagiert wurde, trat eine Lebensstellung an. [Die Zeit, 16.08.1991, Nr. 34]
Und wie sieht es in der Praxis mit der „Sicherung der Lebensstellung nach verhältnismäßig kurzer Zeit“ aus? [Die Zeit, 30.12.1954, Nr. 52]
Ein Rentierkolchos ist nicht in der Lage, Lebensstellungen zu bieten. [Bauer, Josef Martin: So weit die Füße tragen, Frankfurt a.M: Fischer 1960 [1955], S. 204]
Beide hatten hinter ihrer einsturzdrohenden Lebensstellung die Hilfsgerüste halber Versicherungen. [Borchardt, Rudolf: Vereinigung durch den Feind hindurch, Frankfurt a. M.: Ullstein 1982 [1937], S. 83]
Zitationshilfe
„Lebensstellung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebensstellung>.

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