Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebenswandel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Lebenswandels · Nominativ Plural: Lebenswandel · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Le-bens-wan-del
Wortzerlegung Leben Wandel2
eWDG

Bedeutung

sittliche Lebensführung
Beispiele:
ein ordentlicher, makelloser, vorbildlicher Lebenswandel
ein leichtfertiger, liederlicher, lasterhafter, unmoralischer Lebenswandel
ein Mensch von unbescholtenem Lebenswandel
einen einwandfreien Lebenswandel führen
sich durch einen tadellosen Lebenswandel auszeichnen

Thesaurus

Synonymgruppe
Lebensführung · Lebenswandel
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Lebenswandel‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebenswandel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lebenswandel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und auch intimere Dinge aus dem privaten Lebenswandel der göttlichen Mutter bespotteten die Pamphlete. [Heyking, Elisabeth von: Tschun. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1914], S. 8500]
Die Jury hatte über ein literarisches Werk zu befinden, nicht über den Lebenswandel seines Autors. [konkret, 1980]
Direkt nachweisen lassen sich die mutmaßlichen Veränderungen im Lebenswandel allerdings nicht. [Die Zeit, 04.02.2013, Nr. 05]
Der westliche Lebenswandel der Frauen soll sie zu der Tat veranlasst haben. [Die Zeit, 30.01.2012 (online)]
Er bot Delinquenten mit unstetem Lebenswandel festen Halt für einige Stunden. [Die Zeit, 16.08.2010, Nr. 33]
Zitationshilfe
„Lebenswandel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebenswandel>.

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