Lebenswert, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-wert (computergeneriert)
WortzerlegungLebenWert
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiele:
ein gültiger, unverlierbarer Lebenswert
neue, unvergängliche Lebenswerte schaffen
die Erschütterung und Zerstörung scheinbar gefestigter Lebenswerte durch den Krieg [Th. MannFaustus6,495]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Lebensunwert religiös

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebenswert‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich würde immer versuchen, ihm einen anderen Lebenswert als die Arbeit zu geben.
Die Welt, 05.01.2004
Es geht schließlich um einen wichtigen Lebenswert für das gesellschaftliche Zusammenleben.
Süddeutsche Zeitung, 24.08.1995
Seit damals werden die die mittelalterlichen Lebenswerte zerstörenden neuen Kräfte übergewichtig und bestimmen schließlich die neuzeitliche europäische Kultur.
Bainton, R. H.: Renaissance. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 31046
Aber die Ausnahmen sind nicht maßgebend für die Beurteilung der Lebenswerte.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18419
Der Lebenswert der einzelnen Personen ist verlegt in deren kriegerische Eigenschaften.
Dilthey, Wilhelm: Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 873
Zitationshilfe
„Lebenswert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebenswert>, abgerufen am 14.12.2019.

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